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Heilsteine – Faszination der heilenden Mineralien

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Mineralien finden sich im Besitz von Menschen bereits seit Tausenden von Jahren. Einerseits werden sie seit jeher als Schmucksteine geschätzt, andererseits wird ihnen seit Langem eine heilende oder unterstützende Wirkung nachgesagt. Diese Wirkung erstreckt sich dabei nicht nur auf körperliche Beschwerden, sondern auch auf psychische Leiden. Der Einsatz der heilenden Minerale ist daher sehr vielfältig. In diesem Artikel erfahrt ihr alles zur Geschichte der Heilsteine, lernt die wichtigsten Heilsteine und ihre Fähigkeiten kennen und lernt auf welche Arten Heilsteine eingesetzt werden können.

Die Nutzung von Heilsteinen hat eine lange Tradition

Heilsteine wurden bereits in der Antike genutzt, insbesondere die Griechen hatten dank Aristoteles erste Aufzeichnungen und regelrechte „Forschungen“ zum Einfluss verschiedenster Edelsteine. Doch auch jenseits von Europa, insbesondere in Asien, wurde die Wirkung von Mineralien geschätzt. Sie spielten und spielen vor allem in der traditionellen indischen Heilkunst, dem Ayurveda, eine große Rolle. Auch bei Königen und Oberhäuptern waren Mineralien begehrt. Natürlich sollten sie durch ihre Schönheit und als Schmuck imponieren und den Reichtum bezeugen, sie sollten dem Träger – wahlweise von Kronen oder Ketten – aber auch Stärke und Weisheit verleihen.
Doch auch wenn die Lehre der unterstützenden Heilsteine bereits seit tausenden von Jahren in vielen Gesellschaften betrieben wird, so richtig „bekannt“ wurden Heilsteine erst durch Hildegard von Bingen.

Die Lehre der Heilsteine von Hildegard von Bingen

Die Universalgelehrte lebte von 1098 bis 1179 und beschäftigte sich als eine der ersten systematisch mit naturheilkundlichen und medizinischen Erkenntnissen. In ihrem Werk „Physica“ wurden viele Naturverfahren zum ersten Mal aufgezeichnet, darunter auch der Einsatz von Kräutern, Metallen und Edelsteinen. Wichtig war ihr dabei vor allem die Einheit von Körper und Seele, eine ganzheitliche Betrachtung des Menschen und seiner Erkrankungen. Heilsteine spielten dabei für Hildegard von Bingen eine gleichberechtigte und ebenso wichtige Rolle wie andere Naturverfahren. Aus der Physica stammt auch das wohl bekannteste Zitat zum Thema Heilsteine von der Heiligen Hildegard: „Gott […] ließ weder das Strahlen noch die Kräfte der Edelsteine vergehen, denn er wollte, dass sie auf Erden geschätzt und gepriesen würden und als Heilmittel dienen.

Über die Anwendung von heilenden Edelsteinen

Es gibt zahlreiche und sehr unterschiedliche Möglichkeiten die Kraft der Mineralien zu nutzen. Diese stehen in Abhängigkeit der Wirkung eines Heilsteines und natürlich, welche Erkrankung oder welche Symptome behandelt werden sollen. Grundsätzlich kann man heilende Mineralien folgendermaßen nutzen:

Tragen auf der Haut:

Das Tragen auf der Haut hat eine lange Tradition. Sie werden als gerne als Ketten getragen, aber auch als Armband oder Ring. Hier haben sie natürlich auch einen schöne dekorativen Effekt. Manche Menschen tragen die Mineralien aber auch schlicht in der Hosentasche. Das direkte Tragen auf der Haut soll allerdings weit effektiver sein, so dass die „Heilsteine für die Hosentasche“ sich vor allem zum regelmäßigen Berühren mit den Fingern eignen. Einige unterstützende Heilmethoden wie etwa Reiki oder Kinesiologie nutzen Mineralien zum Auflegen während einer Therapiesitzung. Und natürlich können Mineralsteine auch für Massagen genutzt werden.

 

Heilsteine aufstellen:

Große Kristalle können auch als Wohnungsdekoration dienen und sorgen gleichzeitig für ein besseres Raumklima und eine wohltuende Atmosphäre in den eigenen vier Wänden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass der Stein an einer energetisch richtigen Stelle aufgestellt wird und dass Größe des Raumes und Größe des Steines in einem angemessen Verhältnis stehen. Das Aufstellen von mehreren Steinen, zum Beispiel in einem Steinkreis, ist ebenfalls möglich, doch sollten die Heilsteine dann gut aufeinander abgestimmt sein. Steine die sich besonders zum Aufstellen eigenen: Rosenquarz, Bergkristall, Amethyst

 

Herstellung von Edelsteinwasser:

Eine weitere beliebte Möglichkeit der Nutzung von Heilsteinen ist die Herstellung von Edelsteinwasser. Dieses kann sowohl als Tinktur für die äußerliche Anwendung genutzt werden als auch getrunken werden. Edelsteinwasser kann relativ einfach selbst hergestellt werden, eine Anleitung dazu findest Du hier: Edelsteinwasser herstellen. Einfache unterstützende Heilwasser werden zum Beispiel aus Rosenquarz, Amethyst oder Bergkristall hergestellt. Doch auch Steine wie etwa der Jaspis, Topas oder Lapislazuli sind geeignet. Etwas Vorsicht sollten Anwender hier dennoch walten lassen, denn einige Edelsteine sind zur Herstellung eines Wasser nicht geeignet, da sie Giftstoffe abgeben. Weitere Informationen zum Thema Edelsteinwasser findest Du hier: Edelsteinwasser.

Die drei besten Heilsteine für Anfänger

Viele Menschen, die sich zum ersten Mal mit Heilsteinen beschäftigen fragen oft nach dem „richtigen“ Anfang. Die besten Kristalle für das erste Reinschnuppern und Ausprobieren sind folgende:

Bergkristall: Der reine Quarz kann sowohl zum Tragen auf der Haut als auch für die Herstellung von Edelsteinwasser genutzt werden. Da es ihn auch in großen Größen gibt, ist er durchaus zum Aufstellen beliebt. Seine Farbe ist eher weißlich, in geschliffenem Zustand sogar klar und erinnert daher an einen Kristallwassersee. Er wirkt erhaben, ist aber nicht so dekorativ wie andere Edelsteine.
Auf der physischen Ebene soll der Bergkristall vor allem die Wundheilung begünstigen und Schmerzen lindern. Auf der psychischen Ebene hilft er, Gedanken und Gefühle zu ordnen. 

 

Rosenquarz: Die Assoziation als Liebesstein kommt beim Rosenquarz sicher nicht nur von der rötlichen oder besser rosa Farbe. Er gilt als Liebesmagnet, der positive Energie und Harmonie begünstigt und Ängste mildert. Da er eine recht starke Wirkung besitzen soll, eignet er sich auch sehr gut zum Aufstellen. Er sorgt für harmonische Energien im Raum. Und soll im Schlafzimmer, auch unterm Kopfkissen, sogar die Fruchtbarkeit fördern. Generell wird ihm auf physischer Ebene nachgesagt, den Kreislauf anzuregen.

 

Amethyst: Die Griechen nahmen an, dass man beim Tragen des Amethysten durch den Genuss von Wein weniger betrunken wird. Er gehört zumindest zu den bekanntesten Steinen, was vermutlich daran liegt, dass er weit verbreitet ist und es sogar Vorkommen in Deutschland gibt. Seine violette Farbe ruft geradezu nach einer Nutzung als Schmuckstein auf der Haut. Je dunkler der Stein, desto wertvoller. Auf der physischen Ebene soll er vor allem einen gesunden Schlaf begünstigen, er kommt aber auch bei Kopfschmerzen und Migräne zum Einsatz. Bei Süchten soll er ebenfalls helfen. Auf der psychischen Ebene hilft der Amethyst durch Stärkung der Konzentration und die Verringerung von Ängsten und seelischen Problemen.

Woran erkenne ich eine gute Qualität von Heilsteinen?

Leider gibt es auch im Bereich der Edelsteine Fälschungen oder zumindest unsachgemäß behandelte Edelsteine. Um die Farbwirkung zu verstärken, werden die Steine verschiedensten Verfahren unterworfen, von der Bedampfung bis hin zum Einfärben. Je nachdem wo oder durch wen das geschieht, verlieren Heilsteine damit nicht nur einen Teil oder ihre komplette Wirkung, es kann sogar zu schlechten Wirkungen kommen.

 

Heilsteine entfalten ihre Wirkung am besten in einem natürlichen, unbehandelten Zustand. Wobei das Schleifen lediglich eine Methode ist, um die natürliche Schönheit zu betonen und in Ordnung ist. Anderweitig behandelte Steine sollte man allerdings meiden. Für Laien ist es allerdings sehr schwer Fälschungen oder unsachgemäß behandelte Steine zu erkennen. Hier hilft es vor allem, einen vertrauenswürdigen Händler zu finden, der geduldig und offen Auskunft über sein Angebot gibt und im Idealfall sogar ein Zertifikat vorlegen kann. Leider gibt es aktuell noch kein einheitliches Siegel zur Verifizierung der Qualität. Grundsätzlich sollte ihr beim Kauf von Edel- oder Heilsteinen auf folgende Zeichen und Dinge achten:

 

• (Unnatürliche) Farbe: die meisten Heilsteine besitzen keine „knalligen“ Farben

• Struktur: betrachtet den Stein mit einer Lupe, Einfärbungen lassen sich so leicht erkennen

• Heilsteine bei vertrauenswürdigen Quellen kaufen, Bewertungen des Händlers beachten

Pflege und Aufbewahrung von Heilsteinen

Nicht selten sieht man Heilsteine, die einmal aufgestellt, jahrzehntelang an ein und demselben Platz einstauben. Eine trockene Raumluft kann ihnen zusätzlich zusetzen. Und auch Edelsteine, die auf der Haut getragen werden und so beständig mit Schweiß in Berührung kommen, können ihre Wirkung im Laufe der Jahre einbüßen. Heilsteine benötigen daher eine regelmäßige „Pflegebehandlung“, also eine Säuberung und ein Bad in pH-neutralem Wasser.


Und sie sollten sorgfältig aufbewahrt bzw. aufgestellt werden. Ein Platz in der Sonne oder auf der Fensterbank beispielsweise kann nicht nur dafür sorgen, dass Edelsteine auf Dauer ihre Farbe verlieren, sondern ebenso ihre unterstützende Wirkung. Sie sollten daher nur zum Aufladen dem Sonnenlicht ausgesetzt werden und nicht dauerhaft.


Trotz guter und regelmäßiger Pflege können manche Heilsteine sich dennoch über die Jahre in ihrem Aussehen verändern. Sie werden blasser oder dunkler oder verändern ihr Muster. Bei guter Pflege hat dies aber kaum einen Einfluss auf ihre heilende Wirkung.

Alles Humbug? – wirken Heilsteine wirklich?

Die Frage nach der Wirksamkeit von Heilsteinen gibt es wahrscheinlich schon so lange, wie Heilsteine verwendet werden. Und immer wieder mussten sich Anhänger der Steinheilkunden den Vorwurf der Geldschneiderei und des Betrugs gefallen lassen. Fest steht: Die Anwendung von Heilsteinen ist ein naturkundliches Verfahren, für das es nur wenige Untersuchungen und noch weniger „Beweise“ gibt. Doch viele Heil- und Unterstützungsmethoden aus alter Zeit haben eine Renaissance erlebt und erfreuen sich zurecht großer Beliebtheit. Auch die Deutsche Heilpraktiker Zeitschrift berichtet regelmäßig zum Thema Heilsteine oder Heilsteinwasser (z.B. „Edelsteinwasser mit Überraschungseffekt“).


Ob Heilsteine aber letztlich wirklich die versprochene Wirkung haben, können nur die Anwender selbst bewerten. Und selbst wenn es sich dabei um einen Placebo-Effekt handelt – einem der wirksamsten Effekte in der Medizin – ist es heilsam für Körper und Seele. Alles was dem Wohlbefinden eines Menschen dient, hat seinen Zweck.

Edelsteinwasser Anleitung

Waschen Sie die Edelsteine unter fliegendem Wasser gründlich ab. Stellen Sie dan gut informierbares Wasser (ungesättigt) in einem gründlich gereinigten Glasgefäß bereit. Da auch Spülmittel und ähnliche Substanzen im Edelsteinwasser unerwünscht sind, sollten Sie das Gefäß mehrfach mit klarem Wasser ausspülen. Zuletzt am besten mit derselben Art Wasser, das Sie zum Ansetzen der Steine verwenden. Das Glasgefäß zum Ansetzen des Edelsteinwassers sollte möglichst neutral sein, am besten farblos.

Legen Sie die Edelsteine vorsichtig in die Karaffe und füllen sie diese mit Wasser auf. Nach ca. 20 min kann das gebrauchsfertige Edelsteinwasser entnommen werden. Allerdings vertiefen sich die Informationen, ja, man konnte fast sagen, sie vernetzen sich vielfältiger, wenn die Edelsteine mehrere Stunden vorher in das Wasser gelegt wurden.

Beim Abgießen des Edelsteinwassers muss darauf geachtet werden, dass keine Splitter im Wasser verbleiben, die sich möglicherweise von den Steinen gelöst haben. Gerade bei farblosen, klaren Steinen wie Bergkristall sind diese meist nicht zu sehen. Zur Vorsicht empfiehlt es sich daher, das Edelsteinwasser durch ein Teesieb oder durch ungebleichtes Filterpapier zu filtern. Ein kontinuierliches Ansetzen durch wiederholtes Neubefüllen des Kruges ist möglich. Die Steine sollten jedoch einmal wöchentlich entnommen, gereinigt und gründlich getrocknet werden.

Wenn Sie mehr über Edelsteinwasser erfahren möchten, insbesondere über die Herstellung, dann empfehlen wir Ihnen unseren Artikel „Edelsteinwasser herstellen“.

PDF Download - Edelsteinwasser

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